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SEO KPIs: Welche Kennzahlen wirklich zählen und welche du getrost ignorieren kannst

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Du starrst auf Dashboards voller Zahlen, aber weißt nicht, welche wirklich wichtig sind? Willkommen im KPI-Dschungel. Viele SEO-Verantwortliche tracken alles Messbare und verlieren dabei den Blick fürs Wesentliche.

Manche Kennzahlen entscheiden über Erfolg oder Misserfolg, andere sind bestenfalls interessant, schlimmstenfalls irreführend. In diesem Ratgeber zeige ich dir, welche SEO-KPIs wirklich zählen.

Das Wichtigste in Kürze

  • Weniger ist mehr: Fokussiere dich auf 5-7 Kern-KPIs statt auf zwanzig verschiedene Metriken
  • Business-Ziele bestimmen KPIs: Was du misst, hängt davon ab, was du erreichen willst
  • Vanity Metrics meiden: Manche Zahlen sehen gut aus, sagen aber wenig über echten Erfolg
  • Kontext entscheidet: Einzelne Zahlen sind wertlos ohne Vergleichswerte und Trends
  • Regelmäßig prüfen, nicht täglich: SEO braucht Zeit – wöchentliche oder monatliche Reviews reichen

Warum die richtigen KPIs entscheidend sind

KPIs sind Kennzahlen, die den Fortschritt zu deinen Zielen messen. Ohne sie weißt du nicht, ob deine SEO-Arbeit funktioniert. Mit den falschen KPIs optimierst du in die falsche Richtung.

Das Problem: Es gibt hunderte messbare Metriken im SEO. Suchvolumen, Rankings, Traffic, Verweildauer, Absprungrate, Domain Authority, Backlinks, Indexierte Seiten – die Liste ist endlos. Alles zu tracken überflutet dich mit Daten und versteckt die wirklich wichtigen Signale.

Bei Volkweb definieren wir zu Projektbeginn klare KPIs mit unseren Kunden. Diese Fokussierung macht Erfolg messbar und Entscheidungen einfacher.

Die KPIs, die wirklich zählen

Diese Metriken solltest du im Blick behalten. Sie zeigen, ob deine SEO-Strategie funktioniert.

Organischer Traffic

Die fundamentalste Metrik: Wie viele Besucher kommen über Suchmaschinen? Der organische Traffic zeigt direkt, ob deine Sichtbarkeit wächst.

Beobachte den Trend über Monate, nicht tägliche Schwankungen. Saisonale Effekte, Feiertage oder Nachrichtenereignisse verzerren kurzfristige Zahlen. Der Vergleich zum Vorjahr ist oft aussagekräftiger als der zum Vormonat.

Segmentiere nach Seitentypen: Wie entwickelt sich der Traffic auf Blogartikeln vs. Produktseiten vs. Landingpages? So erkennst du, wo deine Strategie greift und wo nicht.

Keyword-Rankings

Für welche Suchbegriffe rankst du und auf welcher Position? Rankings sind der direkte Indikator für SEO-Erfolg in den SERPs.

Tracke nicht hunderte Keywords, sondern fokussiere dich auf deine wichtigsten 20-30. Unterscheide zwischen Money Keywords (direkt umsatzrelevant) und informationalen Keywords (Traffic und Autorität).

Achte auf die Verteilung: Wie viele Keywords sind auf Seite 1? Wie viele auf Seite 2 (potenzielle Quick Wins)? Wie entwickelt sich das Verhältnis über Zeit?

Klickrate (CTR)

Die Click-Through-Rate zeigt, wie viele Nutzer dein Suchergebnis anklicken. Du kannst auf Position 3 ranken und weniger Klicks bekommen als die Konkurrenz auf Position 5 – wenn dein Snippet nicht überzeugt.

Die Google Search Console zeigt CTR-Daten für deine Keywords. Vergleiche mit Durchschnittswerten: Position 1 hat typisch 25-30% CTR, Position 5 etwa 5-7%. Liegst du deutlich darunter, sind Title und Meta Description verbesserungswürdig.

Conversions aus organischem Traffic

Traffic allein zahlt keine Rechnungen. Was zählt: Werden Besucher zu Leads oder Kunden?

Definiere, was eine Conversion ist: Kontaktanfrage, Newsletter-Anmeldung, Kauf, Download. Richte Zielvorhaben in Google Analytics ein und tracke, wie viele Conversions aus organischem Traffic kommen.

Die Conversion-Rate (Conversions / Besucher) zeigt die Qualität deines Traffics. Hoher Traffic mit niedriger Conversion-Rate deutet auf ein Problem hin – falscher Traffic oder schwache Conversion Rate Optimierung.

Sichtbarkeitsindex

Tools wie Sistrix, Ahrefs oder Semrush berechnen einen Sichtbarkeitsindex. Er fasst zusammen, wie präsent deine Domain für relevante Keywords ist.

Der Vorteil: Eine Zahl statt tausend Rankings. Der Nachteil: Es ist eine berechnete Metrik, kein direkter Google-Wert. Verschiedene Tools berechnen unterschiedlich.

Der Sichtbarkeitsindex eignet sich gut für den Wettbewerbsvergleich und Langzeittrends. Für operative Entscheidungen brauchst du zusätzlich die Details.

Indexierte Seiten

Wie viele deiner Seiten sind im Google-Index? Wenn wichtige Seiten nicht indexiert sind, können sie nicht ranken.

Die Google Search Console zeigt Indexierungsstatus. Prüfe regelmäßig: Werden neue Seiten indexiert? Gibt es plötzliche Rückgänge? Indexierungsprobleme sind oft technische Fehler, die schnell behoben werden sollten.

KPIs für verschiedene Ziele

Welche KPIs wichtig sind, hängt von deinem Geschäftsmodell ab.

Für Lead-Generierung

Der primäre KPI ist die Anzahl qualifizierter Leads aus organischem Traffic. Sekundär: Traffic auf Landingpages, Formular-Conversion-Rate, Cost per Lead im Vergleich zu anderen Kanälen.

Tracke den gesamten Funnel: Von der Impression über den Klick zur Seite zum Formular zur Anfrage. Wo verlierst du potenzielle Leads?

Für E-Commerce

Umsatz aus organischem Traffic ist der ultimative KPI. Aber auch: Transaktionen, durchschnittlicher Bestellwert, Conversion-Rate nach Produktkategorien.

Für E-Commerce SEO sind Category-Rankings besonders wichtig. Wie performen deine Kategorieseiten für relevante Shopping-Keywords?

Für Content und Branding

Bei informationalen Zielen zählen andere Metriken: Reichweite, Verweildauer, Seiten pro Sitzung, wiederkehrende Besucher.

Auch schwerer Messbares kann relevant sein: Brand-Suchvolumen (suchen mehr Menschen nach deiner Marke?), Share of Voice im Vergleich zur Konkurrenz, Mentions und Backlinks auf Content-Stücke.

Für lokale Unternehmen

Local SEO hat eigene KPIs: Rankings im Local Pack, Google Business Profile Aufrufe, Anrufe und Routenanfragen über das Profil, Anzahl und Durchschnitt der Bewertungen.

Der direkte Geschäftsimpact ist oft leichter messbar: Wie viele Anrufe kommen über Google? Wie viele Kunden erwähnen, dass sie dich über die Suche gefunden haben?

KPIs, die du ignorieren kannst

Manche Metriken klingen wichtig, sind aber wenig aussagekräftig.

Domain Authority / Domain Rating

Tools wie Moz oder Ahrefs berechnen Autoritätswerte für Domains. Diese korrelieren mit Rankings, sind aber keine Google-Metriken.

Das Problem: Du kannst DA/DR nicht direkt beeinflussen. Es ist eine abgeleitete Zahl, die Backlinks und andere Faktoren zusammenfasst. Statt DA zu jagen, konzentriere dich auf die zugrundeliegenden Faktoren.

Keyword-Dichte

Die Keyword-Dichte als fester Prozentsatz ist veraltet. Google versteht semantische Zusammenhänge und braucht keine Keyword-Zählerei.

Wenn Tools empfehlen, die Dichte von 1,8% auf 2,3% zu erhöhen, ignoriere das. Natürlichkeit und thematische Abdeckung sind wichtiger.

Backlink-Anzahl (absolut)

Tausend schlechte Backlinks sind wertlos. Zehn hochwertige können Rankings transformieren. Die absolute Zahl sagt wenig über die Qualität.

Besser: Tracke die Anzahl verweisender Domains, die Domain Authority der verlinkenden Seiten und die thematische Relevanz. Beim Backlinks aufbauen zählt Qualität vor Quantität.

Bounce Rate (isoliert)

Eine hohe Absprungrate ist nicht automatisch schlecht. Wenn jemand nach einer Definition sucht, die Antwort findet und geht, ist das Erfolg – obwohl technisch ein Bounce.

Die Absprungrate ist nur im Kontext sinnvoll: Welcher Seitentyp? Welche Suchintention? Wie verhält sie sich im Vergleich zu ähnlichen Seiten?

Alexa Rank

Falls du diese Metrik noch irgendwo siehst: Alexa wurde 2022 eingestellt. Der Rank war ohnehin unzuverlässig und für SEO irrelevant.

Wie du KPIs richtig trackst

Die richtigen KPIs zu kennen ist der erste Schritt. Sie richtig zu messen der zweite.

Tools einrichten

Für grundlegendes SEO-Tracking brauchst du:

  • Google Search Console (Rankings, Impressionen, CTR, Indexierung)
  • Google Analytics 4 (Traffic, Verhalten, Conversions)
  • Ein Rank-Tracking-Tool (Sistrix, Ahrefs, Semrush oder Alternativen)

Richte alles korrekt ein, bevor du mit SEO startest. Fehlende historische Daten kannst du nicht nachholen.

Reporting-Rhythmus festlegen

Tägliches Ranking-Checking macht nervös und führt zu Überreaktionen. SEO braucht Zeit – wie lange SEO dauert, haben wir bereits erklärt.

Ein sinnvoller Rhythmus: Wöchentlicher Kurzcheck der wichtigsten Metriken. Monatlicher ausführlicher Review mit Trend-Analyse. Quartalsweise strategische Bewertung und Anpassung.

Kontext herstellen

Zahlen allein sind wertlos. 10.000 Besucher – ist das gut? Keine Ahnung, ohne Kontext.

Vergleiche mit Vorperioden: Wie war der Traffic letzten Monat, letztes Jahr? Vergleiche mit Zielen: Wo wolltest du stehen? Vergleiche mit dem Wettbewerb: Wie entwickeln sich andere in deiner Branche?

Segmentieren

Gesamtzahlen verstecken oft wichtige Details. 20% Traffic-Wachstum klingt gut – aber wenn dein Blog 50% wächst und deine Produktseiten 20% verlieren, hast du ein Problem.

Segmentiere nach Seitentyp, nach Gerät (Desktop/Mobile), nach Keyword-Gruppe, nach Einstiegsseite. Die Segmente zeigen, wo du wirklich stehst.

Ein praktisches KPI-Dashboard

So könnte ein fokussiertes SEO-Dashboard aussehen:

Die primären KPIs bilden das Herzstück: Organischer Traffic gesamt und Trend, Conversions aus organischem Traffic, Anzahl Keywords auf Seite 1 und die Sichtbarkeitsindex-Entwicklung.

Die sekundären KPIs ergänzen das Bild: CTR für Top-Keywords, Top-10-Rankings nach Kategorie, neue und verlorene Keywords sowie indexierte Seiten.

Monatlich solltest du zusätzlich prüfen: Backlink-Entwicklung qualitativ, technische Fehler in der Search Console und Content-Performance nach Artikeln.

Dieses Dashboard passt auf eine Seite und zeigt alles Wichtige. Mehr brauchst du für die meisten Projekte nicht.

Häufige Fehler beim KPI-Tracking

Diese Fallstricke sehen wir regelmäßig.

Zu viele Metriken

Wer alles trackt, versteht nichts. Die Flut an Daten überwältigt und verhindert Fokus. Beschränke dich auf KPIs, die direkt mit deinen Zielen verbunden sind.

Kurzfristig denken

Rankings schwanken täglich. Traffic auch. Wer jeden Tag seine Zahlen prüft und bei jedem Rückgang panikt, macht sich verrückt. SEO ist ein Langzeitspiel – bewerte entsprechend.

Korrelation vs. Kausalität

Der Traffic stieg, nachdem du den Title geändert hast. Also lag es am Title? Vielleicht. Oder am saisonalen Trend. Oder an einem Backlink, den du nicht bemerkt hast. Sei vorsichtig mit Schlussfolgerungen.

Vanity Metrics feiern

100.000 Impressionen! Klingt beeindruckend. Aber wenn davon nur 500 Klicks und 2 Conversions kommen, ist die Zahl bedeutungslos. Fokussiere auf Metriken, die Business-Impact haben.

Häufig gestellte Fragen zu SEO-KPIs

Wie viele KPIs sollte ich tracken?

Fokussiere dich auf 5-7 Kern-KPIs, die direkt mit deinen Geschäftszielen verbunden sind. Sekundäre Metriken kannst du monatlich prüfen, aber sie sollten nicht dein tägliches Handeln bestimmen. 

Zu viele KPIs führen zu Analyse-Paralyse. Zu wenige lassen wichtige Probleme unentdeckt. Finde die Balance, die zu deinem Business passt.

Welcher KPI ist der wichtigste für SEO?

Das hängt von deinem Ziel ab. Für die meisten Unternehmen: Conversions aus organischem Traffic. Denn Traffic ohne Ergebnis ist wertlos. 

Wenn du die Conversion-Attribution nicht sauber tracken kannst, ist organischer Traffic kombiniert mit Gesamt-Conversion-Rate ein guter Proxy. Rankings allein sind Mittel zum Zweck, nicht das Ziel.

Wie oft sollte ich meine SEO-KPIs prüfen?

Wöchentlich ein kurzer Check der Hauptmetriken: Traffic-Trend, offensichtliche Ausreißer, technische Fehler. Monatlich ein ausführlicher Review mit Trend-Analyse und Vergleich zu Vorperioden. 

Quartalsweise eine strategische Bewertung: Sind wir auf Kurs? Müssen wir die Strategie anpassen? Tägliches Checking macht bei SEO keinen Sinn und führt zu Überreaktionen.

Kann ich SEO-Erfolg ohne kostenpflichtige Tools messen?

Die wichtigsten Daten bekommst du kostenlos. Google Search Console liefert Ranking-Daten, Impressionen, Klicks und CTR. Google Analytics zeigt Traffic und Conversions. 

Für detailliertes Rank-Tracking oder Wettbewerbsanalysen brauchst du kostenpflichtige Tools, aber der Einstieg ist auch ohne möglich.

Wie verbinde ich SEO-KPIs mit dem Unternehmenserfolg?

Berechne den Wert deines organischen Traffics. Wenn du 1.000 Besucher hast, 2% konvertieren und ein Kunde 500€ wert ist, generiert organischer Traffic 10.000€ Wert. 

Vergleiche mit den SEO-Kosten, um den ROI zu berechnen. Dieses Business-Framing macht SEO-Erfolg für die Geschäftsführung greifbar und rechtfertigt Investitionen.

Du möchtest wissen, was SEO für dein Unternehmen konkret kosten würde?

Bei Volkweb beraten wir dich gerne unverbindlich und zeigen dir, welche Strategie für dein Budget und deine Ziele am sinnvollsten ist. Buch dir einfach einen kostenlosen Termin – ohne Verkaufsdruck, dafür mit ehrlichen Antworten. Gemeinsam finden wir heraus, wie du mit SEO dein Business auf das nächste Level bringst.

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Alexander Volkhine

CEO

Alexander Volkhine ist der
Geschäftsführer von Volk Web

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