Du bekommst Traffic auf deine Website, aber die Anfragen bleiben aus? Deine Besucherzahlen steigen, aber der Umsatz nicht? Dann hast du ein Conversion-Problem.
Die gute Nachricht: Selbst kleine Optimierungen können deine Conversion Rate verdoppeln – ohne dass du mehr Traffic brauchst. In diesem Ratgeber zeige ich dir, wie du aus passiven Besuchern aktive Kunden machst und welche Hebel wirklich funktionieren.
Das Wichtigste in Kürze
- Conversion Rate ist wichtiger als Traffic: Lieber 100 Besucher mit 10% Conversion als 1.000 mit 1%
- Vertrauen ist der Schlüssel: 70% der Kaufentscheidungen scheitern am fehlenden Vertrauen
- Geschwindigkeit entscheidet: Jede Sekunde längere Ladezeit kostet dich 7% Conversions
- Mobile First: Über 60% der Conversions finden mobil statt – optimiere zuerst fürs Handy
- Testen statt raten: A/B-Tests zeigen dir, was wirklich funktioniert statt was du vermutest
Was ist Conversion Rate eigentlich?
Bevor wir in die Optimierung einsteigen, lass uns klären: Die Conversion Rate ist der Prozentsatz deiner Besucher, die eine gewünschte Aktion ausführen. Das kann sein:
- Ein Kauf im Online-Shop
- Eine Kontaktanfrage
- Ein Newsletter-Eintrag
- Ein Download
- Ein Anruf
Formel: (Anzahl Conversions ÷ Anzahl Besucher) × 100 = Conversion Rate in %
Beispiel: 1.000 Besucher, 20 Anfragen = 2% Conversion Rate
Bei Volkweb haben wir bei unseren Kunden Conversion Rates von 0,5% auf 5% gesteigert – das ist eine Verzehnfachung der Anfragen ohne einen einzigen zusätzlichen Besucher!
Die größten Conversion-Killer auf deiner Website
Schauen wir uns zuerst an, was Besucher davon abhält, zu Kunden zu werden:
Langsame Ladezeiten
Google sagt: 53% der mobilen Nutzer verlassen eine Seite, die länger als 3 Sekunden lädt. Jede zusätzliche Sekunde kostet dich 7% Conversions.
Quick Wins:
- Bilder komprimieren (WebP statt JPG)
- Caching aktivieren
- Überflüssige Plugins entfernen
- CDN nutzen für schnellere Auslieferung
Bei unseren WordPress SEO Projekten sehen wir oft: Nach Performance-Optimierung steigt die Conversion Rate um 20-30%.
Unklare Value Proposition
Innerhalb von 5 Sekunden muss klar sein: Was bietest du an und warum sollte ich bei dir kaufen?
Schlechtes Beispiel: „Willkommen auf unserer Website! Wir sind ein innovatives Unternehmen mit langjähriger Erfahrung…“
Gutes Beispiel: „Photovoltaik-Installation in 48h – inklusive Förderungs-Beratung. Über 500 zufriedene Kunden in Hannover.“
Der Unterschied? Konkrete Versprechen statt Buzzwords.
Zu viele Auswahlmöglichkeiten
Das Paradox of Choice: Je mehr Optionen, desto schwieriger die Entscheidung. Zu viele Buttons, zu viele Produkte, zu viele Menüpunkte – der Besucher ist überfordert und macht… nichts.
Lösung:
- Einen klaren Call-to-Action pro Seite
- Maximal 3-5 Hauptmenü-Punkte
- Bei Online-Shops: Filteroptionen statt endloses Scrollen
Fehlendes Vertrauen
Menschen kaufen von Menschen, denen sie vertrauen. Ohne Vertrauenssignale konvertiert selbst der beste Traffic nicht.
Vertrauenselemente:
- Echte Kundenbewertungen (mit Namen und Foto)
- Zertifikate und Auszeichnungen
- Gütesiegel (TÜV, SSL, etc.)
- Team-Fotos (echte Mitarbeiter, keine Stock-Photos!)
- Telefonnummer und Adresse prominent
- Referenzen und Case Studies
Bei Volkweb haben wir bei einem Elektriker-Kunden allein durch Hinzufügen von Google-Bewertungen die Anfragen um 40% gesteigert.
Komplizierte Formulare
Jedes zusätzliche Feld in einem Formular senkt die Conversion Rate um durchschnittlich 5-10%.
Faustregel:
- Kontaktformular: Maximal 3-4 Felder (Name, E-Mail, Nachricht)
- Checkout: So wenig wie möglich (Gastbestellung ohne Registrierung!)
- Keine Captchas wenn möglich (Spam-Filter im Backend)
Die wichtigsten Conversion-Elemente einer Website
Jetzt wird’s konkret. Diese Elemente entscheiden über Erfolg oder Misserfolg:
Der Hero-Bereich: Die ersten 5 Sekunden zählen
Der obere Bereich deiner Startseite (Above the Fold) ist deine wichtigste Conversion-Zone.
Muss-Elemente:
- Klare Headline mit Benefit (nicht „Willkommen“, sondern „6-10 Anfragen pro Woche garantiert“)
- Kurzer Subheadline-Text (1 Satz)
- Primärer Call-to-Action-Button (kontrastreich, gut sichtbar)
- Vertrauenselement (z.B. „Über 70 erfolgreiche Kunden“)
- Relevantes Hero-Image oder Video
Call-to-Action Buttons: Die Conversion-Trigger
Dein CTA-Button ist das Tor zur Conversion. Hier zählt jedes Detail:
Button-Text:
- Schlecht: „Klicken Sie hier“, „Absenden“, „Weiter“
- Gut: „Kostenloses Erstgespräch buchen“, „Jetzt 20% sparen“, „Angebot anfordern“
Button-Design:
- Kontrastfarbe zur restlichen Seite (z.B. Orange auf Blau)
- Groß genug für Touch (mindestens 48x48px mobil)
- Weißraum drumherum (nicht eingequetscht)
Button-Platzierung:
- Above the Fold sichtbar
- Nach jedem Content-Block wiederholen
- Sticky Header mit CTA bei langen Seiten
Bei einem unserer B2B-Kunden haben wir den Button-Text von „Kontakt“ auf „Kostenlosen Beratungstermin sichern“ geändert – Ergebnis: +35% Klicks.
Social Proof: Der Turbo für Vertrauen
Menschen orientieren sich an anderen. Social Proof ist einer der stärksten Conversion-Hebel.
Arten von Social Proof:
- Kundenbewertungen (Google, Trustpilot)
- Fallstudien mit Zahlen („300% Umsatzsteigerung in 2 Monaten“)
- Anzahl zufriedener Kunden („Über 500 Installationen“)
- Logos von bekannten Kunden (wenn B2B)
- Auszeichnungen und Zertifikate
Wichtig: Fake-Bewertungen erkennen User sofort. Nutze nur echte Testimonials!
Überzeugende Produktbeschreibungen
Ob Dienstleistung oder Produkt – wie du es beschreibst, entscheidet über die Conversion.
Features vs. Benefits:
- Feature: „5.000 mAh Akku“
- Benefit: „3 Tage ohne Aufladen – perfekt für deine Geschäftsreise“
Struktur:
- Headline mit Hauptnutzen
- 2-3 Bullet Points mit Benefits
- Kurzer Fließtext für Details
- CTA am Ende
Bei unseren E-Commerce SEO Projekten schreiben wir Produktbeschreibungen immer nutzenorientiert – das steigert Conversions um 20-40%.
Mobile Conversion Optimierung
Über 60% der Website-Besucher kommen mobil – aber nur wenn deine Seite mobil optimiert ist, konvertieren sie auch.
Die mobilen Killer
1. Zu kleine Buttons: Nutzer können sie nicht treffen → Frustration → Absprung
2. Zu viel Text: Niemand liest auf dem Handy 500-Wörter-Blöcke
3. Pop-ups: Besonders auf mobil nervig und oft nicht schließbar
4. Komplizierte Navigation: Hamburger-Menü ist okay, aber maximal 5 Punkte
Mobile Best Practices
- Click-to-Call Button prominent (direkt anrufen statt Formular)
- WhatsApp-Button für schnelle Kontaktaufnahme
- Kurze Formulare (maximal 3 Felder mobil)
- Große Touch-Targets (mindestens 44x44px)
- Schnelle Ladezeit (unter 2 Sekunden mobil)
Bei Volkweb optimieren wir immer Mobile First – weil dort die meisten Conversions stattfinden.
Psychologische Trigger für mehr Conversions
Menschen treffen Entscheidungen oft irrational. Diese psychologischen Prinzipien helfen:
Knappheit (Scarcity)
„Nur noch 3 verfügbar“ oder „Angebot endet in 24h“ erzeugt Handlungsdruck.
Wichtig: Muss echt sein! Fake-Countdowns erkennen User und verlieren Vertrauen.
Dringlichkeit (Urgency)
„Jetzt buchen und 20% sparen“ funktioniert besser als „20% Rabatt“.
Reziprozität
Gib zuerst etwas kostenlos (Guide, Beratung, Tool) – Menschen fühlen sich verpflichtet, zurückzugeben.
Autorität
„Von Experten empfohlen“, „TÜV-zertifiziert“, „Testsieger 2026“ – Autorität schafft Vertrauen.
A/B-Testing: Vom Raten zum Wissen
Die wichtigste Regel bei Conversion-Optimierung: Teste alles!
Was du testen solltest
Headlines:
- Version A: „Professionelle SEO-Betreuung“
- Version B: „Top 3 Platzierung in 6 Monaten oder Geld zurück“
Button-Farben:
- Orange vs. Grün vs. Rot – was konvertiert bei deiner Zielgruppe?
Button-Text:
- „Jetzt anfragen“ vs. „Kostenloses Erstgespräch“ vs. „Angebot anfordern“
Layout:
- Formular links vs. rechts
- Video vs. Bild im Hero
- Lange vs. kurze Produktbeschreibungen
Tools für A/B-Tests
- Google Optimize (kostenlos, gut für Einsteiger)
- VWO (Visual Website Optimizer, professionell)
- Hotjar (für Heatmaps und User-Recording)
Wichtig: Nur EIN Element gleichzeitig testen, sonst weißt du nicht, was gewirkt hat.
Checkout-Optimierung für Online-Shops
Der Checkout ist der kritischste Punkt – hier verlierst du 70% der Käufer, wenn er nicht optimiert ist.
Checkout-Optimierung Basics
- Fortschrittsanzeige: „Schritt 2 von 3“ – zeigt, wie weit noch
- Gastbestellung: Registrierung NACH dem Kauf anbieten
- Vertrauenselemente: SSL-Siegel, Zahlungslogos, Käuferschutz
- Mehrere Zahlungsmethoden: PayPal, Kreditkarte, Rechnung, Sofortüberweisung
- Versandkosten früh zeigen: Keine Überraschungen am Ende!
- Einfaches Formular: Auto-Fill nutzen, nur nötige Felder
Bei einem unserer Gaming-Shop-Kunden haben wir durch Checkout-Optimierung die Abbruchrate von 85% auf 45% gesenkt – das hat den Umsatz verdoppelt!
Die Rolle von Ladezeiten
Geschwindigkeit ist nicht nur ein SEO-Faktor – sie beeinflusst Conversions massiv.
Die Zahlen:
- 1 Sekunde Ladezeit: ~2-3% Conversion Rate
- 2 Sekunden: ~1,5-2% CR
- 3 Sekunden: ~1% CR
- 5 Sekunden: ~0,5% CR
Eine Sekunde schneller kann deine Conversions verdoppeln!
Quick Wins für Speed:
- Bilder komprimieren (Tools: TinyPNG, Imagify)
- Caching aktivieren (WP Rocket, W3 Total Cache)
- Unnötige Plugins löschen
- CDN nutzen (Cloudflare)
- Code minimieren (CSS, JS)
Bei unserer Onpage-Optimierung steht Performance immer an erster Stelle.
Tracking und Analyse: Messen was zählt
Du kannst nur optimieren, was du misst. Diese Metriken sind entscheidend:
Wichtige Conversion-Metriken
Conversion Rate: Prozentsatz der Besucher, die konvertieren Absprungrate: Wie viele verlassen die Seite sofort? Verweildauer: Wie lange bleiben Besucher? Exit-Pages: Wo steigen die meisten aus? Formular-Abbruchrate: Wo brechen User das Formular ab?
Tools:
- Google Analytics 4 (kostenlos)
- Hotjar (Heatmaps und Recordings)
- Microsoft Clarity (kostenlos, ähnlich wie Hotjar)
- Google Tag Manager (für Event-Tracking)
Bei Volkweb tracken wir alle relevanten SEO KPIs und Conversion-Metriken, um kontinuierlich zu optimieren.
Content für verschiedene Funnel-Stufen
Nicht jeder Besucher ist kaufbereit. Optimiere für verschiedene Phasen:
Top of Funnel (Awareness)
- Informative Blogartikel
- Guides und Ratgeber
- Videos und Infografiken
- CTA: „Mehr erfahren“, „Guide downloaden“
Middle of Funnel (Consideration)
- Produktvergleiche
- Case Studies
- Webinare
- CTA: „Demo buchen“, „Beratung anfragen“
Bottom of Funnel (Decision)
- Produktseiten
- Preistabellen
- Testimonials
- CTA: „Jetzt kaufen“, „Angebot anfordern“
Eine durchdachte Content-Strategie entwickeln berücksichtigt alle Stufen.
Häufig gestellte Fragen zu Conversion Rate Optimierung
Was ist eine gute Conversion Rate?
Das hängt stark von deiner Branche ab. E-Commerce liegt meist bei 1-3%, B2B-Dienstleister bei 2-5%, lokale Handwerker können 5-10% erreichen. Wichtiger als absolute Zahlen ist die Verbesserung über Zeit.
Eine Steigerung von 1% auf 2% verdoppelt deinen Umsatz! Bei Volkweb fokussieren wir uns auf kontinuierliche Verbesserung – oft erreichen wir 50-100% Steigerung innerhalb von 6 Monaten durch systematische Optimierung.
Wie lange dauert es, bis Conversion-Optimierung Ergebnisse zeigt?
Im Gegensatz zu SEO siehst du bei CRO oft schon nach Tagen erste Ergebnisse. Ein neuer Button-Text, optimierte Headlines oder schnellere Ladezeiten wirken sofort. Für fundierte A/B-Tests brauchst du allerdings mindestens 2-4 Wochen, um statistisch relevante Daten zu sammeln.
Systematische CRO ist ein kontinuierlicher Prozess – teste, lerne, optimiere, wiederhole. Bei unseren Kunden sehen wir meist nach 3 Monaten die größten Sprünge.
Kann ich Conversion-Optimierung selbst machen?
Die Basics absolut! Schnellere Ladezeiten, klarere CTAs, bessere Headlines – das kannst du selbst umsetzen. Tools wie Google Analytics und Hotjar sind kostenlos.
Aber für fortgeschrittene Optimierung (multivariate Tests, psychologische Trigger, komplexe Funnel-Optimierung) lohnt sich Expertise. Bei Volkweb kombinieren wir SEO-Strategie mit CRO für maximale Ergebnisse – mehr Traffic bringt nichts, wenn er nicht konvertiert.
Sollte ich zuerst Traffic oder Conversion-Rate optimieren?
Klassische Hühnerei-Frage! Unsere Empfehlung: Beides parallel, aber mit Fokus auf CRO zuerst. Warum? 100 Besucher mit 10% CR = 10 Kunden. 1.000 Besucher mit 1% CR = 10 Kunden.
Du zahlst aber deutlich mehr für 900 zusätzliche Besucher als für CRO-Optimierung. Optimiere erst deine Conversion, dann skaliere den Traffic. Bei Volkweb starten wir meist mit Quick-Win-CRO-Maßnahmen, während parallel die SEO Offpage-Optimierung läuft.
Welche Tools brauche ich für Conversion-Optimierung?
Für den Start reichen kostenlose Tools: Google Analytics (Traffic-Analyse), Microsoft Clarity (Heatmaps, kostenlos!), Google Optimize (A/B-Tests, wird leider eingestellt – Alternative: VWO). Für fortgeschrittene Optimierung: Hotjar (Recordings), Unbounce (Landing Pages), Crazy Egg (Heatmaps).
Wichtiger als teure Tools ist systematisches Vorgehen: Hypothese aufstellen, testen, auswerten, implementieren. Bei Volkweb nutzen wir professionelle Tools, aber 80% der Erfolge kommen durch strategisches Denken, nicht durch Software.



